ZiB - Erntedankfest


Zeig der Erde dein liebend 'Gesicht'
und sie vergisst dich nicht"



Betrachtungen

I

In der Genesis heißt es - 
seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan
es steht NICHTS geschrieben von 

 beutet sie aus, verwüstet sie, vernichtet und zerstört sie und das bedeutet es auch nicht 

Untertan zu sein bedeutet zwar, einen Herrn zu haben, doch

Herr/Herrscher zu sein, bedeutet verantwortungsbewusst und respektvoll damit umzugehen

 denn

"wer Herr sein will muß auch Knecht sein können"


II

Wir bezeichnen unsere Erde auch als unsere Mutter und uns als Erdenkinder,
die ihre Mutter lieben, ehren und achten sollen.

In ihrem Schoß wächst Lebendiges heran, gibt ihm Schutz und Geborgenheit, 
Liebe und Wärme und wird zu seiner Zeit aus ihrem Schoß geboren.

Wie jede Mutter gibt sich auch die Erde redlich Mühe 
und doch bringt sie nicht immer nur gute Früchte hervor, 
bedingt durch widrige Umstände und Unwägbarkeiten.

Am Erntedankfest feiern wir unsere Mutter Erde, 
aus der wir kommen und zu der wir auch wieder zurück kehren. 
Wir freuen uns über die Früchte, die sie uns schenkt und sind dankbar dafür. 
Vergessen sind dann alle Müh` und Plag`, an der Erde Muttertag. 

Ist es nicht schön, wenn wir das auch von unserm Leben sagen können,
dass das, was wir im Frühling unseres Lebens gesät haben 
und im Sommer gepflegt, 
im Herbst genießen können? 




Texte und "Zitate" (c) Wortwerkstatt

Dieser Post geht wie jeden Samstag an Nova`s Zitat im Bild

Kommentare

  1. Erntedankfest.
    Eines der Feste die, egal unter welchem Namen, in jeder Kultur, jeder Religion gefeiert wird.
    Geboren aus dem Wissen und der Erfahrung in einer Zeit in der man viel intensiver mit und in der Natur sein Leben verbrachte. In einer Zeit in der auch der tiefere Sinn eines "Erntedankfestes", so wie du ihn beschrieben hast, noch in dem Bewusstsein der Menschen verankert war.
    Dieses Bewusstsein beschränkte sich eben nicht "nur" auf die Mutter Erde.
    Sondern auch auf alles was Leben hervorbringt, beschützt, hegt und pflegt.
    So könnte man heute durchaus Parallelen ziehen zu der Einstellung vieler Menschen der Natur gegenüber und wie sie mit ihren Mitmenschen, Eltern, Großeltern umgehen.
    Viele liebe Grüße von Christian

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  2. ....richtig - auch wenn dieser Apfel nicht immer ganz so süß ist, er ist das Geschenk der Natur, die wir behutsam "verwalten" sollten!!!
    Schöne Erntetage,
    Luis

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  3. All deine Ausführungen kann ich nur ganz dick unterstreichen. Den Spruch hast du mit einem ganz wundervoll, ansprechenden Bild perfekt zusammengebracht. Zum Glück ist mein Kauapparat noch prima in Ordnung, denn mir fällt gerade eine alte Werbung ein ... :))

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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  4. Ernst und nachdenklich stimmt mich Dein Beitrag heute. Ich bin auch immer sehr dankbar für so vieles und verstehe immer gar nicht, warum so viele nicht sehen können (oder wollen) was alles so falsch läuft - aber die Hoffnung stirbt zum Schluss ...
    Schöne Worte zum Bild und ja so ein knackiger Apfel das ist auch mein Ding (nur schön sauer muss er sein ;-)
    Liebe Grüße
    Kirsi
    (welcher dieses Jahr leider eine nicht so üppige Apfelernte bevorsteht - letztes Jahr wusste ich nicht mehr wohin damit, aber dieses Jahr war der späte Frost und viele Regen verheerend)

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  5. Liebe Ulla,
    feine Betrachtungen zum Erntedank und das ZiB passt wunderbar dazu.
    Lieben Gruß
    moni

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  6. Wunderschön hast du alles zusammen getragen, was die Schöpfung bedeutet, liebe Ulla.
    Ich glaube, wir sollten jeden Tag einfach mal für Minuten oder wenigstens Sekunden inne halten und danke sagen für all das, was Mutter Erde uns schenkt.

    In diesem Jahr schenkte sie uns nicht so viele Äpfel, aber das werden wir verschmerzen und die Globalisierung macht es uns möglich, auf die Früchte anderer Länder zurückzugreifen, aber ausbeuten sollten wir andere nicht.

    Dein Apfel ist zu verführerisch und ich beiße da liebend gerne einmal hinein. :-)

    Ganz liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Christa

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  7. Liebe Ulla,

    Dein Beitrag ist wunderbar um nachdenklich und dankbar zu sein. Was wäre denn unser Leben ohne die Gaben von "Mutter Erde" ?
    Ich denke wir, die wir Deinen Beitrag lesen können, wissen um die Geschenke Bescheid und wertschätzen sie auch, aber jene, die Macht haben (Konzerne,Politiker etc.) wollen sich keine Gedanken machen, denn etwas kommt ihnen in die Quere - Geld. Da spielt es keine Rolle, ob die Erde ausgebeutet wird, Schaden nimmt etc. SIE denken nur an sich und heute - für SIE gibt es keine weiteren Generationen, denen sie etwas bewahren müssten.
    Ach, es ist zum .........

    In Deinen Apfel beiße ich sicher nicht, denn er ist schön und rot und meist sauer.....*gg*

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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  8. Liebe Ulla,
    man muß schon oft in den Äpfel beißen und sein Leben meistern, der eine mehr der andere weniger und dazu passt heute auch das Zitat von Kirsi, wenn du Angst vor dem Leben hast, wirst du es nicht meistern können.

    Hab einen schönen Abend
    lieben Gruß Eva

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  9. Gefällt mir, Dein ZIB! Noch einer mit Apfel :-)
    Liebe Grüße

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  10. Kann mich den Vorschreibern nur anschliessen und es ist so schlimm wenn Menschen immer noch nicht darüber nachdenken bzw. keine Respekt zollen. Wir sind nur die Gäste auf der Erde und sollten uns auch dementsprechend verhalten, denn letztendlich werden wir ja wirklich belohnt mit dem was sie uns schenkt. Danke dir vielmals für dieses schöne Zitat im Bild über welches ich mich wieder sehr gefreut habe.

    Wünsche dir noch einen superschönen Sonntag und sende herzliche Grüsse

    N☼va

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  11. Liebe Ulla,
    zeitgleich haben wir uns besucht, ist das nicht besonders?
    Habe mich sehr über deinen Post gefreut und über deine zusammengestellten
    Gedanken und Worte mit dem schönen Zitat im Bild!
    Ich finde deine Gedanken immer sehr wertvoll und schätze sie sehr.
    Du hast mir diesmal sogar geholfen, denn in meiner Aufzählung fehlte die Erde,
    einzeln genannt....
    eine totale Vernachlässigung die ich gleich vervollständigt habe,
    in der Natur ist die Erde zwar enthalten, aber sie hat ihre eigene Wertschätzung
    verdient, warum, beschreibst du ja so herrlich.
    Sicher in deinem Sinn, danke dafür!
    So nun grüße ich dich lieb wieder mit viel Freude im Herzen und wünsche dir
    einen ganz schönen sonnigen Erntedanksonntag,
    herzlichst
    Monika*

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  12. Das ist sehr (!) schön - Zitat und Bild, liebe Ulla, so sollte man es machen.
    Herzliche Grüße, Angelika

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