Erntedankfest


Zeig der Erde dein liebend 'Gesicht' und sie vergisst dich nicht




Betrachtungen

I

In der Genesis heißt es -
"seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan"

es steht NICHTS geschrieben von 

-  beutet sie aus, verwüstet sie, vernichtet und zerstört sie und das bedeutet es auch nicht - 

Untertan zu sein bedeutet, einen Herrn zu haben

Herr/Herrscher zu sein, bedeutet verantwortungsbewusst und respektvoll zu sein, denn

 "wer Herr sein will muss auch Knecht sein können" 


II

Wir bezeichnen unsere Erde auch als unsere Mutter und uns als Erdenkinder - die ihre Mutter lieben, ehren und achten sollen.

In ihrem Schoß wächst Lebendiges heran, gibt ihm Schutz und Geborgenheit, Liebe und Wärme und wird zu seiner Zeit aus ihrem Schoß geboren.

Wie jede Mutter gibt sich auch die Erde redlich Mühe und doch bringt sie nicht immer nur gute Früchte hervor - bedingt durch widrige Umstände und Unwägbarkeiten.

Am Erntedankfest feiern wir unsere Mutter Erde, aus der wir kommen und zu der wir auch wieder zurück kehren. Wir freuen uns über die Früchte, die sie uns schenkt und sind dankbar dafür. 
Vergessen sind dann alle Müh` und Plag`, an der Erde Muttertag. 

Ist es nicht schön, wenn wir das auch von unserm Leben sagen können,
dass das, was wir im Frühling unseres Lebens gesät haben und im Sommer gepflegt, im Herbst genießen können? 


Bild & Text (c) Carla May

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