Altweibersommer



Morgendliche Nebelfelder, die sich im Sonnenlicht auflösen, vermögen in mir eine melancholische Stimmung hervorzurufen.
Es ist die Zeit, in der die Baldachinspinnen ihre Spinnweben knüpfen (sie weiben = aus dem Altdeutschen)

Nach den bereits kühler werdenden Nächten bilden sich Tautröpfchen auf den umher schwebenden Fäden und Spinnnetzen. Diese glitzern in der Morgensonne wie Perlen, die an einer Kette aufgereiht wurden...

Alte Sagen wiederum erzählen, dass alte "Weiber" ihre langen silbergrauen Haaren beim Kämmen verloren haben und dass dies das Wirken der "Nornen", der alten Schicksalsgöttinnen war, die die Lebensfäden der Menschen spinnen.

Alten Menschen, an denen solche Spinnfäden hängen bleiben, sollen sie Glück bringen.



                                                                                   Bildquelle pixabay
Text (c) des lieben leben buntes

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